Aufgabenstellung / Vorgehensweise

Lernende müssen im Laufe ihrer Ausbildung mehrmals die Gelegenheit erhalten, im Rahmen von Prozesseinheiten betriebliche Abläufe zu analysieren und zu beschreiben. Diese prozessorientierten Tätigkeiten sollen die Lernenden darin unterstützen, die Abläufe ihrer Arbeit bewusst wahrzunehmen und gleichzeitig auch ein Gefühl für die Dynamik wirtschaftlicher Prozesse und das Verständnis für die notwendige Flexibilität der Arbeitskräfte zu entwickeln.

 

Wahl des Prozesses

Berufsbildner und Lernende wählen den zu bearbeitenden Prozess gemeinsam aus. Dabei ist zu beachten, dass die Prozesseinheiten speziell für Lernende in der kaufmännischen Grundausbildung konzipiert sind, 8–15 Stunden in Anspruch nehmen und die Teilfähigkeiten berücksichtigen. Während ihrem Einsatz im entsprechenden Arbeitsbereich müssen die Lernenden den Prozess mindestens dreimal selbst bearbeitet oder daran mitgearbeitet haben. Die Lernenden bearbeiten die Prozesseinheiten als Einzelarbeit.

Die Ausgangslage für den bestimmten Prozess (Arbeitsablauf) muss stichwortartig festgehalten werden.

Tipp: Der Lehrbetrieb hält die wichtigsten Arbeitsschritte fest, die zu bearbeiten sind. Insbesondere sind der erste sowie der letzte zu bearbeitende Schritt zu definieren.

Details zu formellen Vorgaben, Umfang sowie Qualität der PE finden Sie hier.

 

Beurteilung und Bewertung der Arbeit

Die Dokumentation wird von den Berufsbildnern beurteilt. Im anschliessenden Beurteilungsgespräch geben die Berufsbildner die Bewertung bekannt.

Das komplette Dossier mit der Aufgabenstellung, der erarbeiteten Dokumentation und der begründeten Beurteilung muss termingerecht (massgebend ist der Poststempel) an den üK-Leitenden gesendet werden. In den überbetrieblichen Kursen findet der zweite Teil der Bewertung statt. Die Leitenden der überbetrieblichen Kurse berechnen die Note für die gesamte Prozesseinheit (Teilprüfung) und geben diese elektronisch im brancheneigenen Tool «trimbi» ein.