Ausführungsbestimmungen

Grundlagen

Auszug aus der Verordnung des SBFI über die berufliche Grundbildung

Kauffrau/Kaufmann mit eidgenössischem Fähigkeitszeugnis (EFZ)

Art. 22 Bestehen, Notenberechnung, Notengewichtung

3 Die Erfahrungsnote des betrieblichen Teils ist das auf eine ganze oder halbe Note gerundete Mittel von acht Noten; Gegenstand sind die Leistungsziele des Betriebs und der überbetrieblichen Kurse. Die acht Noten sind auf ganze oder halbe Noten gerundet und werden gebildet aus:

a. Arbeits- und Lernsituationen: während der Lehre finden sechs Beurteilungen statt. Pro Lehrjahr werden zwei Arbeits- und Lernsituationen durchgeführt; und

b. zwei Prozesseinheiten; oder

c. zwei Kompetenznachweisen der überbetrieblichen Kurse.

 

Auszug aus dem Bildungsplan für die betrieblich organisierte Grundbildung

1.1.3 Branchenübergreifender Rahmen zu „Erfahrungsnote betrieblicher Teil“

b) Prozesseinheiten – PE

– PE beziehen sich auf betriebliche Abläufe11 und umfassen Fachkompetenzen gemäss Ziffer 1.1 des Bildungsplans und ausgewählte Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenzen gemäss Ziffer 2 und 3 des Bildungsplans.

– Im Verlaufe der beruflichen Grundbildung können zwischen 0 und 2 PE durchgeführt werden.

– Die Prozesseinheiten werden entweder im Betrieb oder im Betrieb und im überbetrieblichen Kurs angeleitet, durchgeführt und beurteilt.

– Jede PE fliesst in die Berechnung der betrieblichen Erfahrungsnote ein.