Aufgabenstellung / Vorgehensweise

Als ALS eignen sich Arbeitssituationen, mit denen sich Lernende während mindestens drei Monaten kontinuierlich beschäftigen. Die Berufsbildner wählen mit den Lernenden ein Thema und vereinbaren eine entsprechende Aufgabe. Die Berufsbildner beobachten die Lernenden bei dieser Arbeit und halten wichtige Ereignisse bezüglich Leistung (50%) und Verhalten (50%) schriftlich fest.

Zur Beurteilung werden vor Beginn der ALS Teilfähigkeiten und Verhaltensziele festgelegt. Konkret werden aus dem Leistungszielkatalog fünf Teilfähigkeiten ausgewählt. Diese sind wiederum in drei Teilkriterien unterteilt, die je mit 3 – 0 Punkten bewertet werden. Aus den Verhaltensweisen – die sich an die Sozial- und Methodenkompetenzen anlehnen – werden fünf Kriterien ausgewählt. Auch diese sind in je drei Teilkriterien unterteilt und werden mit je 3 – 0 Punkten bewertet.

 

Vorgehen

Pro Semester bestimmen Berufsbildner und Lernende gemeinsam eine ALS. Diese wählen sie nach folgenden Gesichtspunkten aus:

– Die Situationen sind typische Ausschnitte aus der betrieblichen Praxis.

– Sie verteilen sich über die gesamte Dauer der Ausbildung.

– In der Regel wird für jede Beurteilungsperiode eine neue ALS gewählt.

– Die Berufsbildner beurteilen pro ALS den Erfüllungsgrad von 5 Teilfähigkeiten und 5 Verhaltenskriterien.

 

Auswertung

Unmittelbar nach der Beurteilung und der Punktevergabe durch die Berufsbildner erfolgt die Rückmeldung an die Lernenden. Diese zeigt ihnen, wo sie stehen, was sie können und geleistet haben, wo sie sich weiterentwickeln und wo sie vermehrt Arbeits- oder Lernanstrengungen erbringen können.